Über Uns

Das Management-Team

Günter Hündl – Geschäftsführer

Herr Günter Hündl kann auf eine langjährige Erfahrung in der Immobilien-Branche zurückgreifen. In mehr als 10 Jahren Tätigkeit als Projektleiter, Geschäftsführer und Vorstand von Bauträgergesellschaften entwickelte und begleitete Herr Hündl eine Vielzahl von Bauprojekten von der Planung bis zur Übergabe. Darunter befanden sich Einzelobjekte unterschiedlichster Größe für Wohnen und Gewerbe, Neubau- und Sanierungsprojekte, wie auch die Anlage ganzer Kleinsiedlungen. Herr Hündl hat die Projektleitung des InnovationsParks inne, und steht als geschäftsführender Gesellschafter in Vollzeit dem operativen Teil der InnovationsPark Bingen GmbH vor. Vor seiner Tätigkeit für die InnovationsPark Bingen GmbH war Herr Hündl zusammen mit Herrn Kissel Teil des Management- Teams des Binger Routerherstellers Viprinet. Um eine saubere Trennung dessen Bedürfnisse von denen des InnovationsParks als Projektentwickler zu gewährleisten, ist Herr Hündl im Februar 2014 aus dem Management von Viprinet ausgeschieden und widmet seine ganze Aufmerksamkeit nun langfristig der Entwicklung dieses Immobilienprojekts.

Simon Kissel - Vorsitzender des Aufsichtsrats

Herr Simon Kissel ist Erfinder, Entwickler und Entrepreneur in der ITK-Branche. Im Alter von 17 Jahren eröffnete er ein Computer- Fachgeschäft, um dann nach einigen Jahren ein kleines aber erfolgreiches Unternehmen im Bereich der Entwicklung von Serversoftware aufzubauen. Im Jahre 2005 erfand Kissel dann eine neuartige Technik, um durch Nutzung mehrerer Internetzugänge eine hochausfallsichere und preisgünstigen VPN-Anbindung für Unternehmen bereitzustellen. Daraus entstand das Binger Unternehmen Viprinet, welches mit seinen preisgekrönten Produkten und 35 Mitarbeitern seit Jahren ein ungebremstes Wachstum hingelegt. Die Produkte des Unternehmens werden am Firmenstandort entwickelt und produziert und von dort weltweit vertrieben. Viprinet stellt das Zugpferd für den InnovationsPark dar. Das Image des Unternehmens in Entwicklerkreisen sorgt für den Zuzug hoch qualifizierter Arbeitsplätze und befördert die Ansiedlung weiterer innovativer Unternehmen und unterstützender Dienstleiter. Kissel lieferte die Vision eines InnovationsParks in Bingen, und steht Herrn Hündl auch in der Umsetzung bei allen Fragen rund um die anspruchsvollen Bedürfnisse der sich ansiedelnden Hochtechnologieunternehmen zur Seite.

  • Über Uns Team

Geschichte

Ein Ort mit ruhmreicher Vergangenheit

Vor ein paar Jahren waren auf dem „Racke-Areal“ noch namhafte Wein- und Spirituosenmarken zu Hause.

1855 gründete Adam Josef Racke, Sohn einer Mainzer Weinhändlerfamilie, eine Firma, die im Bereich der Spirituosen- und Weinmarken gut hundert Jahre später zu den großen Unternehmen aufsteigen sollte, mit internationaler Bekanntheit weit über den Stammsitz Bingen am Rhein hinaus. 150 Jahre später lief das Geschäft nicht mehr so gut: Kurz nach der Jahrtausendwende begann der Niedergang, das Traditionsunternehmen meldete Insolvenz an. Das einst hoch repräsentative Firmengelände des Unternehmens mitten in der Innenstadt von Bingen verkam in den kommenden Jahren zusehends. Schließlich wurde es von einem Mainzer Immobilienkaufmann erworben und für Kleinunternehmen auf der Suche nach günstigen Büro- und Lagerflächen zwischengenutzt.

 

1855 gründete Adam Josef Racke, Sohn einer Mainzer Weinhändlerfamilie, eine Firma, die im Bereich der Spirituosen- und Weinmarken gut hundert Jahre später zu den großen Unternehmen aufsteigen sollte, mit internationaler Bekanntheit weit über den Stammsitz Bingen am Rhein hinaus. 150 Jahre später lief das Geschäft nicht mehr so gut: Kurz nach der Jahrtausendwende begann der Niedergang, das Traditionsunternehmen meldete Insolvenz an. Das einst hoch repräsentative Firmengelände des Unternehmens mitten in der Innenstadt von Bingen verkam in den kommenden Jahren zusehends. Schließlich wurde es von einem Mainzer Immobilienkaufmann erworben und für Kleinunternehmen auf der Suche nach günstigen Büro- und Lagerflächen zwischengenutzt.

 

Weit bevor Racke hier das Zentrum für seinen Wein- und Spiritousenhandel aufbaute beherbergte das Areal die Gräff´sche Tabakmanufaktur, deren Produktionsstätte jedoch am 29. April 1850 durch ein Großfeuer vernichtet wurde. Der Brand breitete sich über die Gaustraße hinweg aus und legte die Stadt in Schutt und Asche. 14 Jahre später, wurde unter der Innitiative des Binger Turnvereins, am 10. September 1864 die Freiwillige Feuerwehr unter Carl Gräff († 1820 - 1878) gegründet.

 

"Gräff´sche Tabakfabrik in der Gaustraße von 1858 (Später Firma Racke)"  Quelle: Museum am Strom, Bingen am Rhein

> mehr über die Geschichte

Standort

Bingen am Rhein

Bingen am Rhein ist eine große kreisangehörige Stadt im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz, gelegen am UNESCO-Welterbe "Oberes Mittelrheintal".

Bingen ist über den Großraum Mainz auf die Region Frankfurt Rhein-Main hin ausgerichtet und verfügt über eine hervorragende Infrastruktur. Eine direkte Anbindung besteht an die A 60 (Bingen-Frankfurt-Saarbrücken) und die A 61 (Rotterdam-Köln- Basel). Der Binger Hauptbahnhof wird von verschiedenen Regional und IC-Linien bedient. Damit verfügt Bingen über eine hervorragende Verkehrsanbindung in das Rhein-Main-Gebiet und in Richtung Koblenz/Köln. Die Flughäfen Frankfurt/Main und Hahn/Hunsrück sind jeweils ca. 60 km entfernt und in nur 35 Minuten zu erreichen — damit ist Bingen auch International perfekt angebunden.

 

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  • Standort Bingen

Vision

Hier ist die Zukunft zu Hause

Die ehemalige Großkellerei umfasst einen umfangreichen Gebäudekomplex zwischen Stefan-George-Straße und Gaustraße. Auf 12.000 qm Fläche entsteht in den kommenden Jahren ein einzigartiger Platz zum Arbeiten und Wohnen.

Aufbauend auf den im Bebauungsplan der Stadt Bingen erstellten Vorgaben, beruht das Gesamtkonzept auf einer generellen Wiederbelebung des Geländes und Wandlung in einen „Innovationspark“, dessen Umweltbilanz bundesweit Alleinstellungsmerkmal genießen wird. Ressourcenschonend und damit CO²-vermeidend werden hierzu die erhaltenswerten Bestandsbauten zukunftsorientiert saniert und, wo sinnvoll, einer neuen Nutzung zugeführt. Neubauten werden unter Zugrundelegung neuester Erkenntnisse in Holzbauweise errichtet. Nicht zuletzt durch diese Bauweise wird in Summe über alle Bauten eine positive CO²-Bilanz erzielt. Ein innovatives und in Deutschland einzigartiges Energiekonzept unterstreicht durch die Einbindung der bestehenden Tanklager als Speichermedien für Wärme und Kälte den „grünen“ Charakter des Campus.

Alle Gebäude werden an ein Nahversorgungsnetz für Elektrizität, Wärme und Kälte (Klimatisierung) angeschlossen. In der Energiezentrale kann durch zwei strombedarfsgeführte, mit Biogas betriebene Blockheizkraftwerke unter Hinzuziehung modernster Technologie zur Wärme- und Kälteerzeugung  eine fast 100%-ig ausfallsichere Energieversorgung kosten- und umweltschonend gewährleistet werden. Die großen Wärme- und Kältespeicher tun dazu ihr Übriges. Und sollte das noch nicht reichen, so stünde bei Ausfall beider Kraftwerke für den Bedarf von Elektroenergie auch noch das öffentliche Stromnetz zur Verfügung. Stromsensible Unternehmen erhalten hierdurch ein Höchstmaß an Sicherheit.

Die Ansiedlung von Technologieunternehmen und der Bau von Wohnraum werten das Areal auf und stärken darüber hinaus durch die Schaffung von Arbeitsplätzen das gesamte Quartier. Da die Planung auch vorsieht Wohnraum für die Bedürfnisse von Studenten zu schaffen, entsteht durch die Nähe zur örtlichen Hochschule gleichzeitig ein Synergie-Effekt, welcher zu regem Forschungsaustausch führen wird.

"Innovationspark Bingen" Vogelperspektive aus Ost - Visualisierung

Projekte

Das Energiedesign

Auf Basis einer Bedarfsermittlung und der Idee, die ehemaligen Weintanks als Energiespeicher zu nutzen, wurde in Kooperation mit der TSB (Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung, Bingen) unter Leitung von Prof. Thomas Giel ein innovatives Energiedesign etwickelt.

Zur Wärme-, Kälte- und Stromversorgung des Areals werden bewährte, hocheffiziente Technologien ausgewählt und in ein innovatives Speicherkonzept eingebunden. Ausgehend von der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung mittels eines Erdgas-BHKW und der vorhandenen Speichervolumina wird das Energiedesign konzipiert. Durch diese Konzeption wird eine sehr günstige CO²-Bilanz erzielt. Bei Bedarf, hierzu wird derzeit von der Stadt Bingen eine Quartiersuntersuchung durchgeführt, können zusätzlich auch außerhalb des Geländes umliegende Gebäude mit Wärmeenergie über ein sogenanntes "kaltes Nahwärmenetz" versorgt werden.

Das innovative Energiedesign des Innovationsparks Bingen bietet für seine Nutzer sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile gegenüber den sonst im Immobilienbereich noch vorherrschenden konventionellen Lösungen.

Parkhaus "Alte Kellerei" und "Selbsteinlagerung"

Da in Bingen einem hohen Stellplatzbedarf ein geringes Angebot gegenüber steht, welches sich durch den von der Stadt geplanten, räumlich nahe gelegenen Straßenumbau (Binger Nahe-Kreisel) nochmals verringern wird, schafft der Innovationspark eine Lösung. Die Lagerflächen und LKW-Laderampen werden im Zuge der Sanierung deutlich reduziert, stattdessen wird ein modernes Parkhaus entstehen, das je nach Bedarf, modular aufgebaut, Platz für bis zu 296 Fahrzeuge bietet. Die Ein- und Ausfahrten werden über die Stefan-George-Straße und Gaustraße geführt. In mehreren Ebenen können hier Angestellte, Anwohner und Besucher ihre Fahrzeuge parken.

Um auch dem Parkhaus das ökologische Prinzip des Innovationsparks zu verleihen, werden neue Fassadenverkleidungen aus Holz angebracht. So wird das Gebäude zusätzlich optisch in das Areal eingebunden.

Darüber hinaus bieten die alten Hallen der Flaschenabfüllung noch Raum für Flächen zur sog. Selbsteinlagerung in Boxen von 1 qm bis 50 qm. In Kooperation mit der Spedition Schmelzer werden derzeit die Möglichkeiten für einen umfassenden Service im Bereich Logistik und Lagerhallen erörtert.

Raum zum Leben und Arbeiten

In neun Bauabschnitte entsteht ein modernes Campusgelände mit ca. 9.400 Quadratmeter Fläche zum Leben und Arbeiten. Das zentrale Gebäude bildet der sogenannte Bogenbau. Nach Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten und Erweiterung um ein Obergeschoß sieht die Planung eine zum Campushof ebenerdig gelegene, auch öffentlich zugängliche Mensa mit Blick und Dachterrasse zur Nahe sowie einen Tagungsbereich mit auf den jeweiligen Bedarf anpassbaren Räumen vor.

Die links und rechts an den Bogenbau angrenzenden Gebäude werden nach Sanierung der weiteren Nutzung als moderne Büroflächen zur Verfügung stehen. Entlang der Gaustraße sind im Konzept zwei Neubauten für Wohnzwecke bzw. im Erdgeschoß Gewerbe vorgesehen. Die alte Villa im Jugendstil wird erhalten und kommt durch Entfernen der derzeitigen niedrigen Anbauten wieder in ihrer alten Schönheit als repräsentativer Firmensitz zur Geltung.

 

 

Der Campushof

Der Campushof bildet das offene Herzstück des Areals und verbindet alle Abschnitte miteinander. Durch die zukünftig weitgehend vom motorisierten Verkehr freigehaltene Fläche erhält das Areal einen geschützten Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität. Hier können Angestellte, Besucher und Bewohner gleichermaßen ihre Pausen verbringen und die begrünten Flächen zur Entspannung nutzen. Dabei spenden akzentuiert gesetzte Bäume ausreichend Schatten.

Im südlichen Bereich fügt sich an den Campushof gemäß Bebauungsplan der Stadt Bingen eine grün gestaltete Rampenanlage an. Diese erfüllt nicht nur die Funktion der Verbindung von Innenstadtbereich zur Nahe, sondern bildet darüber hinaus die behindertengerechte Erschließung als logische Antwort auf einen Höhenunterschied von ca. 5 m zwischen Gaustraße und Stefan-George-Straße. Die vorwiegend begrünte Anlage unterstreicht den ökologischen Grundgedanken des Gesamtkonzeptes und integriert sich so in den grünen „Campushof“.

Aktuelles

12/02/2016

Besuch von Frau Ministerin Lemke

Insbesondere unser Energiekonzept hat auch in der Politik und Öffentlichkeit weit über Bingen hinaus großen Anklang gefunden. So besuchte uns die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Evelin Lemke am 12.02.2016 um sich über unser Projekt zu informieren und gab uns wertvolle Tipps zur Umsetzung unseres Vorhabens.

Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplannung: https://mwkel.rlp.de/de/presse/detail/news/detail/News/innovationspark-w...

Zeitungsartikel Immobilien Zeitung: http://www.immobilien-zeitung.de/135262/viprinet-will-aus-weintanks-energiespeicher-machen

 

 

18/10/2014

Viprinet zieht ein

Seit 2006 stellt Viprinet innovative Netzwerkkomponenten her. Viprinet ist Erfinder einer patentierten Technologie, mit der die Bandbreiten unterschiedlicher WAN-Verbindungen (DSL, Kabel, Mobil oder Satellit) tatsächlich aggregiert werden. Aktuell entwickeln, produzieren und vertreiben rund 50 Mitarbeiter Viprinet-Produkte von Bingen aus weltweit. Alle Produkte von Viprinet sind „Made in Germany“ und erfüllen höchste Standards in Bezug auf Sicherheit und Vertraulichkeit.

Ende 2013 platzte der alte Stammsitz in Bingen, Mainzer Straße aus allen Nähten und Viprinet, auf der Suche nach neuen Räumen und mehr Fläche, bezog im Januar 2014 sein neues Domizil auf dem ehemaligen Racke-Gelände. Bis Fertigstellung des "Bogenbaus" hat Viprinet den Südflügel am Nahe-Ufer mit Zugang zur großen Terrasse angemietet.